(Berlin) Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, hat heute (23.03.26) Vertreter und Vertreterinnen der privaten Radiounternehmen im Bundeskanzleramt empfangen. Bei dem Gipfeltreffen wurden aktuelle Herausforderungen für die private Radiobranche in Deutschland erörtert. Im Mittelpunkt standen Fragen der Refinanzierung, das Wettbewerbsverhältnis mit globalen Plattformen oder mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, bessere Kooperationsmöglichkeiten sowie die künftige Absicherung ihrer Geschäftsmodelle. Dabei geht es vor allem um die grundsätzliche Auffindbarkeit privater Hörfunkmedien und den Übergang zu digitalen Verbreitungswegen.
Staatsminister Wolfram Weimer: „Radio ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Medienvielfalt in Deutschland. Damit das auch im digitalen Zeitalter so bleibt, sind private Hörfunkanbieter in besonderem Maße auf funktionierende wirtschaftliche Rahmenbedingungen angewiesen. Dabei sind faire und ausgewogene Wettbewerbsbedingungen essenziell. Wo genau die Herausforderungen der Radiowirtschaft liegen, darüber haben wir uns heute ausgetauscht. Denn ich bin überzeugt: Auch wenn die medienrechtliche Regulierung für den Radiomarkt in der Zuständigkeit der Länder liegt, braucht es für die Branche auch auf Bundesebene mehr Aufmerksamkeit. Deshalb werden wir diesen Austausch in den kommenden Monaten fortsetzen und den Kreis um Verbände und Aufsichtsbehörden erweitern.“
Vertreten waren bei der heutigen Auftaktveranstaltung unter anderem die FFH-Mediengruppe sowie VAUNET – Verband Privater Medien, die Radio-Holding Die Neue Welle/the broadcasters und die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) und die Radio Marketing Service GmbH.
zur Pressemeldung (Hrsg.: Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien)


