BDR – der Sendernetzbetreiber für DAB+ in Bayern

Die Bayern Digital Radio GmbH wurde Mitte 1998 gegründet und hat ihren Sitz in München. Kerngeschäftsfeld des Unternehmens ist der rasche und effiziente Ausbau der Sendernetze für DAB+ in Bayern. Hierzu bündelt die Gesellschaft das Know-How des Bayerischen Rundfunks, der MEDIA BROADCAST GmbH und der Bayerischen Medien Technik GmbH im Bereich des digitalen Rundfunks. Zudem werden durch die Beteiligung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien die Interessen des privaten Rundfunks gesichert.

DAB+ Initiativen aus Bayern

Eine der Kernaufgaben der Bayern Digital Radio GmbH ist die Unterstützung bei der Weiterentwicklung des digitalen Hörfunks. Hierzu initiiert und beteiligt sich die BDR an Projekten, bei denen die Möglichkeiten und Chancen der Technologie Digital Audio Broadcasting (DAB) genutzt werden. Einige der Projekte sind hier kurz vorgestellt:

Informationskanal via DAB+

Die ständige Erreichbarkeit an jedem Ort zu jeder Zeit gehört inzwischen zu unserem Alltag. Vor allem das WorldWideWeb via PC, Tablet und Smartphone vermittelt uns ein sicheres Gefühl jederzeit informiert zu sein. Doch was passiert wenn bei Ereignissen mit Katastrophenpotential wie z.B. Unwetter, Überschwemmungen oder anderen Gefahrenlagen (Terroranschlag, Amoklauf) es auf schnelle, präzise und verlässliche Informationen ankommt? Gerade hier ist ein Dienst für die Datenübermittlung erforderlich, dessen Verfügbarkeit auch im Krisenfall sicher gewährleistet ist. Gerade die jüngst gemachten Erfahrungen zeigen, dass hier der Mobilfunk störanfällig ist und im Katastrophenfall oftmals nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung steht.

Die Bayern Digital Radio GmbH hat daher mit Partnern aus der Wirtschaft ein Projekt ins Leben gerufen, dass diese Aufgabe über einen speziellen Informationskanal – ausgestrahlt via DAB+ – leisten soll. Dieses Programm wird in Bayern über den Kanal 10D ausgestrahlt und kann mit jedem handelsüblichen DAB+ Radio empfangen werden. Die Projektphase dauert von September – Dezember 2016. Nach erfolgreicher Einführung besteht die Möglichkeit, den Informationskanal als ständigen Service über DAB+ in Bayern zu etablieren.

Die DAB-Technologie erfüllt die Anforderungen, die an ein Rundfunksystem mit einem Versorgungsauftrag gestellt werden, d.h. das unabhängig von Nutzerzahl und Netzkapazität die Bevölkerung auch im Ernstfall mit neuesten Informationen erreicht werden. Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit erfahrenen Spezialisten und unter Einbeziehung modernster Prognosetools. So werden die Wetterprognosen von der Kachelmann GmbH und Meldungen aus dem Bereich Sicherheit und Katastrophenschutz von den entsprechenden Behörden an die TMT GmbH & Co. KG in Bayreuth zugeliefert. Bei der Bereitstellung von technischen Equipment (u.a. Encoder, Senderablaufsteuerung) wird das Projekt von AVT Audio Video Technologies GmbH und Zenon Media GmbH unterstützt.

Das Projekt dient auch der Vorbereitung eines EWF (Emergency Warning Functionality) Kanals in Bayern, der aufgrund des technischen Potentials von DAB+ sich ideal für diesen Verwendungszweck eignen würde. Nähere Informationen hierzu finden Sie im nächsten Abschnitt.

Pressemeldung „Informationskanal via DAB+“ der BDR vom 03.08.16

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Quelle: BDR GmbH

EWF ( Emergency Warning Functionality)

Bevölkerungswarnung über Digitalradio

[2014] Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen, entwickelt die Bayern Digital Radio GmbH das sogenannte EWF (Emergency-Warning-Functionality) System. In den Prozess ist auch das Bayreuther Unternehmen TMT einbezogen. Durch EWF soll künftig eine landesweite Warnung der Bevölkerung bei Großschadensereignissen oder im Katastrophenfall über Digitalradio möglich sein. Damit die Informationen schmellstmöglich beim Hörer ankommen, wird es einen speziellen Warnkanal geben, auf dem sämtliche Radiogeräte im Bedarfsfall automatisch umschalten, bzw. aus dem Standby-Betrieb „aufgeweckt“ werden und sich selbständig auf diesen Kanal schalten.

TMT beteiligt sich mit einer individuellen Softwarelösung an der Weiterentwicklung des Warnsystems. Für den Testbetrieb, der zunächst mit einem geschlossenen Benutzerkreis stattfinden wird, entsteht eine Schnittstelle, die aktuelle Warntexte sowie die zugehörige Empfänger-Signalisierung per Internet zum landesweiten DAB+ Multiplex in München transportiert. Von dort werden die Warnmeldungen in Audio- und mehrsprachiger Textform direkt auf die Displays der Radios gebracht.

Zunächst wird sich die intergrierte Rettungsleitstelle in Bayreuth an dem EWF-Pilotversuch beteiligen. Dabei sollen die Mitrabeiter der Leistelle über spezielle Software direkten Zugang zum Warnkanal im DAB+ Netz bekommen und dadurch die Möglichkeit erhalten, Durchsagen über diesen Kanal auszustrahlen. Begleitet werden diese Durchsagen durch mehrsprachige Texthinweise auf dem Displays der Digitalradio-Geräte (Journaline) – realisiert durch TMT. Nach erfolgreichen Tests sollen alle Rettungsleitstellen in Bayern an das EWF-System angeschlossen werden. Die Bereitstellung der Testempfänger wird über NOXON erfolgen.

Im Rahmen des EWF-Projektes Bayern wurde am Dienstag, den 26.08.14 von 10 – 13 Uhr auf Digitalradio eine Audio-Schleife im Kanal 12D ausgesendet. Mit diesem erfolgreich verlaufenden Versuch sollte die Funktionaliät des Systems EWF – insbesondere die technische Ansprache der Empfangsgeräte – erprobt werden.

Pressemeldung: „Im Katastrophenfall schnell informieren / Sofortige Notfall – Alarmierung über Digitalradio dank „Emergency Warning Functionality“ (EWF ) [PDF]

Funktionsbeschreibung: DAB EWF (30.01.14) [PDF]

Videobeitrag anlässlich der IFA 2014

englischer Videobeitrag anlässlich des ersten Pilotversuchs vom 01.11.2014

deutscher Videobeitrag anlässlich des ersten Pilotversuchs vom 01.11.2014

 

relevante Links:

https://www.ewf.digital/

www.iis.fraunhofer.de
www.tmt.de
www.noxonradio.de

DFIS (Dynamisches Fahrgast Informations System)

[Januar 2002] DFIS: Dynamisches Fahrgast Informations System. Dahinter verbirgt sich die Realisierung eines flächendeckenden, funkgesteuerten Haltestelleninformationssystems.

Die Aufgabe von DFIS ist es dem wartenden Fahrgast an der Haltestelle alle wichtigen Informationen über das von ihm genutzte Verkehrsmittel zu geben: u.a. verbleibende Zeit bis zur Ankunft des Verkehrsmittels, Verspätungen inkl. Grund, kurzfristige Fahrplanänderungen. Die Mitteilung ist dabei sowohl visuell wie akustisch möglich. Das DFIS-Projekt lief von 2002 – 2016 in Nürnberg im Regelbetrieb. Projektteilnehmer waren die Verkehrsaktiengesellschaft der Stadt Nürnberg (VAG) und die Firma eprovi. Die BDR war technischer und strategischer Projektberater.

Kernstück des Projektes ist das rechnergestützte Betriebsleitsystem (RBL) der Verkehrsgesellschaft, in dem alle Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln aktuell vorhanden sind. Das RBL übergibt die Mitteilungen an den DFIS-Server. Für die Übermittlung der zeitkritischen Daten an die Haltestellen, ist eine flächendeckende Funkinfrastruktur notwendig, da eine Kabelanbindung aus Aufwandsgründen entfällt. In Nürnberg erfolgt die Übermittlung via DAB. Die Umsetzung zeigt die Fähigkeit von Digitalradio Zusatzinformationen an einen unbeschränkten Empfängerkreis schnell, mobil und kostengünstig zu übertragen.

 

relevante Links:
www.vag.de
www.fst.de

UMIS (Universal Mobile Information System)

[Oktober 2002] UMIS steht für Universal Mobile Information System. UMIS präsentiert dem Benutzer akustische und multimediale Informationen in Abhängigkeit von dessen aktuellem Standort, der Bewegungsrichtung und Bewegungsgeschwindigkeit.

Das mobile System, z.B. in Fahrzeugen, wählt dabei ständig unter eigenständigen, voneinander unabhängigen Informationsobjekten aus. Diese können jederzeit individuell angepasst und – auch zur Laufzeit – erweitert und aktualisiert werden. Durch automatische Anpassungs-Routinen kann UMIS ohne jegliche Benutzer-Interaktion arbeiten. Der rein akustische Betrieb ähnlich einer Verkehrsfunk-Durchsage zum laufenden Radioprogramm ist möglich. So können z.B. touristische Informationen mitgeteilt werden. Die Auswahl von Informationsobjekten erfolgt zunächst nach geografischen Gesichtspunkten, wie z.B. Richtung und Entfernung zum Benutzer. Anschließend erfolgt eine Relevanz-Überprüfung und Wertung nach abstrakten Kriterien, wie z.B. Wichtigkeit der Informationsobjekte im Verhältnis zu umliegenden Objekten, maximale Wiederholungszahl oder individuelle Katgegorie-Gewichtung durch den Benutzer.

UMIS wird entwickelt und in Pilotprojekten getestet in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen, der D.v.B. Productions, Neuötting und der BDR GmbH.

5.1 Surround meets Digitalradio

[Oktober 2004] Spatial Audio Coding (SAC) ist ein vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen und der Firma Agere Systems entwickeltes Verfahren zur abwärtskompatiblen Mehrkanal-Erweiterung (5.1 Surround Sound). Die dabei erreichte Audioqualität kommt 5.1 diskreten Kanälen sehr nahe. Trotz dieses hohen Qualitätsziels wird für die Kodierung der Mehrkanal-Zusatzdaten, also der SAC-Daten, nur eine sehr geringe Bitrate von etwa 16kbit/s benötigt.

Für Digitalradio kommt eine Implementierung mit MPEG-Layer-2 zum Einsatz. Die für den Surround Sound notwendige Zusatzinformation (SAC-Daten) werden für herkömmliche Digitalradio-Empfänger versteckt im Audio-Datenstrom transportiert. Für diese Empfänger ist die Information unsichtbar, d.h. ein normales Stereosignal wird empfangen, während 5.1 Digitalradio-Empfänger mit Hilfe der Zusatz-Informationen aus dem Stereosignal eine hochwertige 5.1 Surround-Wiedergabe reproduzieren können. Die Übertragung der PAD-Datendienste wird dadurch nicht beeinträchtigt, soweit die für die Zusatzinformation benötigte Datenrate anderweitig verfügbar gemacht werden kann.

Sendeseitig erfordert die neue Software lediglich eine geringfügige Modifikation (SAC-fähiger Audio-Encoder). Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen beabsichtigt, im Laufe des nächsten Jahres einen Echtzeit-SAC-Audio-Encoder für DAB anzubieten. Das Stereo-Signal kann dabei entweder simultan zum 5.1-Signal zugeführt oder aber als automatischer Downmix aus der 5.1-Quelle generiert werden. Die SAC-Technologie wird zurzeit bei MPEG standardisiert. Damit sind wichtige Voraussetzungen für eine schnelle und weite Verbreitung gegeben. Gerätehersteller erhalten somit den Zugriff auf die Technologie zu gleichen und fairen Bedingungen.

5.1 Surround-Sound im Digitalradio kann jetzt auch mit herkömmlichen Stereo-Kopfhörern wiedergegeben werden. Möglich macht dies Ensonido, eine neue Technologie des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Die Wiedergabe von 5.1-Kanal-Ton erfolgt für gewöhnlich mit fünf Lautsprechern und einem Tiefen-Lautsprecher. Ensonido erzielt beinahe das gleiche Hörerlebnis mit tragbaren Empfangsgeräten und Stereo-Kopfhörern. Dafür simuliert Ensonido die natürliche Übertragung von Surround-Klang zum menschlichen Ohren.

Die erste öffentliche Live-Präsentation von Ensonido erfolgte anlässlich der High End 2005 in München. Die weltweit erste öffentliche Live-Präsentation von 5.1-Kanal Surround über Digitalradio via Lautsprecher fand bereits auf den Medientagen München im Oktober 2004 statt.

badira

[September 2007] Die Kommunikation von DAB/DMB an die Medien und Öffentlichkeit ist bisher sehr stark von technologieschen Aspekten geprägt. Die BDR versucht mit einem neuen Ansatz das Thema öffentlichkeitswirksam, emotional und trendig zu plazieren. Hierzu wurden Kooperationen mit verschiedenen Partnern eingegangen, die jeweils Spezialisten in Ihrem Gebiet sind.

Das konkrete PR-Produkt ist eine Jacke, in die ein DMB Empfänger (B20) von der Firma iriver integriert wurde. Der Träger kann so TV-Programme via DMB sehen, Radioprogramme im DAB- und UKW-Standard hören, Videos abspielen und vieles mehr. Das Design der Jacken (Frau/Mann) wurde von der renomierten Modeschule ESMOD in München entworfen und zugleich realisiert. Das Modelabel badira wurde eigens für diese Aktion ins Leben gerufen und ist als Markennamen durch die BDR geschützt.

Zum ersten mal öffentlich wurde die Jacke 2007 auf dem Digitalradio-Pavillion anlässlich der IFA in Berlin und den Medientage München präsentiert. Weitere Auftritte folgten im Rahmen der Wearable Technologie Show anlässlich der ispo winter 08 in München sowie der CeBIT 08 in Hannover im Future Parc.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite www.badira.de

Fraunhofer IIS & die BDR – eine strategische Partnerschaft

[Juli 2010] Digitalradio fit für die Zukunft zu machen: Dies ist das Ziel einer strategischen Partnerschaft des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS und der Bayern Digital Radio GmbH. Dabei werden gemeinsam Technologien und Spezifikationen für Sendeanlagen und Radiogeräte entwickelt, um den anstehenden Neustart von Digitalradio DAB und DAB+ in Deutschland zu unterstützen.

Digitalradio spielt im europäischen Ausland bereits jetzt eine wichtige Rolle. In Deutschland steht ein Neustart bevor, sobald die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten KEF die bisher zurückgehaltenen Mittel für DAB und DAB+ freigibt.

Zur Unterstützung dieses Neustarts überarbeiten das Fraunhofer IIS und die Bayern Digital Radio GmbH derzeit die gängigen Messverfahren, um sie den aktuellen Erfordernissen einer modernen und kostengünstigen Programmübertragung anzupassen. Dadurch ist eine gleichbleibend hohe Netzqualität gesichert und die Radiohörer profitieren von bestmöglicher Empfangsqualität.

Um nicht nur einen guten Klang zu garantieren, werden gleichzeitig die Spezifikationen für die Radiogeräte ergänzt und so zukünftig attraktive Zusatzdienste ermöglicht. So können Radioprogramme künftig in 5.1 Surround ausgestrahlt werden und dabei dem Hörer das Gefühl vermitteln, wie bei einem Livekonzert selbst mit dabei zu sein. Radios werden zukünftig nicht nur Musik spielen, sondern aktuelle Nachrichten und ortsbezogene Informationen anzeigen: Der Radionutzer kann sich zum Beispiel laufend informieren über Politik, Wirtschaft, Sport oder auch Benzinpreise, Parkplatzbelegung und die aktuelle Verkehrssituation.

Die jetzt beschlossene strategische Partnerschaft von Fraunhofer IIS und Bayern Digital Radio GmbH ist die Fortsetzung einer bereits langjährigen Zusammenarbeit.

„Die Bayern Digital Radio GmbH ist für uns ein idealer Partner, um Entwicklungen für Digital Radio unmittelbar im praktischen Betrieb zunächst in einer Testumgebung und dann im Regelbetrieb auch in den kommerziellen Netzen einsetzen zu können“, sagt Harald Popp , Leiter der Abteilung Multimedia-Echtzeitsysteme am Fraunhofer IIS.

Johannes Trottberger, Geschäftsführer der Bayern Digital Radio GmbH, ergänzt: „Das Fraunhofer IIS ist mit seiner weltweit führenden Kompetenz in den Bereichen Audio und Rundfunksysteme einer der wichtigsten Partner für die Realisierung von innovativen Lösungen für den Digitalen Rundfunk.“

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Fraunhofer IIS
Das 1985 gegründete Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS mit dem Hauptsitz in Erlangen und weiteren Standorten in Nürnberg, Fürth, Ilmenau und Dresden ist heute das größte Fraunhofer-Institut in der Fraunhofer-Gesellschaft. Mit der Entwicklung der Audiocodierverfahren mp3 und MPEG AAC ist das Fraunhofer IIS weltweit bekannt geworden.
In enger Kooperation mit den Auftraggebern aus der Industrie forschen und entwickeln die Wissenschaftler auf folgenden Gebieten:
Digitaler Rundfunk, Audio- und Multimediatechnik, digitale Kinotechnik, Entwurfsautomatisierung, integrierte Schaltungen und Sensorsysteme, drahtgebundene, drahtlose und optische Netzwerke, Lokalisierung und Navigation, Hochgeschwindigkeitskameras, Ultrafeinfokus-Röntgentechnologie, Bildverarbeitung und Medizintechnik sowie Supply Chain Services.
Mehr als 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Vertragsforschung für die Industrie, für Dienstleistungsunternehmen und öffentliche Einrichtungen. Das Budget von über 90 Millionen Euro wird bis auf eine Grundfinanzierung in Höhe von weniger als 25 Prozent aus der Auftragsforschung finanziert.

Bayern Digital Radio GmbH
Die BDR GmbH errichtet und betreibt die DAB-Hörfunknetze in Bayern. Gesellschafter sind der Bayerische Rundfunk, die MEDIA BROADCAST GmbH, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien und die Bayerische Medien Technik GmbH.

MOS

Einkaufen über Katalog, Fernsehen und Internet hat sich etabliert und erleichtert dem Kunden die Suche nach seinem Wunschartikel. Durch MOS (Mobile Order Service) soll die Mobilität beim Shoppen jetzt auch ins Auto Einzug erhalten. Das Projekt der BDR in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Medien Technik GmbH und der Zenon Media GmbH soll unter dem Namen MOS dem Digital Radio Hörer eine flexible Shopping Plattform bieten.

MOS wird es zukünftig ermöglichen, Produkte, die im Rahmen eines Daten- und Mehrwertdienstes oder innerhalb eines Werbeblocks im normalen Digital Radio-Programm vorgestellt werden, unmittelbar über das Handy (mittels eines Tastendrucks) zu bestellen und via Handy auch gleich zu bezahlen. Die Lieferung erfolgt anschließend automatisch an eine festgelegte Adresse.

 

relevante Links:
www.bmt-online.de
www.zenon-media.net