(Ismaning) Eigentlich sollte CHILLOUT ANTENNE BAYERN heute auf DAB+ in Bayern starten. Tut der Sender aber nicht. Zumindest noch nicht. Die Macher nehmen sich bewusst noch etwas Zeit für das Feintuning.
Statt des geplanten Musikprogramms läuft zunächst eine Warteschleife. Der Grund: Nach der Entscheidung des Medienrats für die CHILLOUT ANTENNE BAYERN Anfang Mai wurde ein umfangreicher Musiktest beauftragt, der die Zielgruppe der 20- bis 40-Jährigen im Freistaat noch einmal aktuell unter die musikalische Lupe genommen hat. Dabei zeigte sich auch, wie unterschiedlich die Erwartungen innerhalb der jungen Zielgruppe sind: Während viele Frauen eher melodische Dance-Sounds bevorzugen, wünschen sich Männer häufiger entspannte Deephouse-Klänge. Kaum eine Generation hat so vielfältige Vorstellungen davon, wie entspannte Musik klingen soll. Diese Erkenntnisse fließen nun in die finale Playlist ein. Das Ziel ist klar: Wenn CHILLOUT ANTENNE BAYERN startet, dann mit einem Sound, der perfekt zu Bayern passt.
Jan Roth, Projektleiter von CHILLOUT ANTENNE BAYERN und aus der IT-Abteilung des Senders: „Dass wir einen Sendestart verschieben, ist für ANTENNE BAYERN eher ungewöhnlich. Aber bei einem neuen Musikprogramm zählt am Ende nur eine Frage: Fühlt es sich richtig an? Deshalb nehmen wir uns noch ein paar Tage Zeit und stimmen den Sound für Bayern ganz bewusst nach den aktuellen Erkenntnissen ab. Denn Bayern chillt nun mal anders als Brandenburg.“
Der offizielle Programmstart ist nun für Dienstag, den 7.7., zum Sonnenaufgang geplant. Und selbst wenn es am Ende doch erst der Sonnenuntergang wird – die DJs des neuen musikalischen Projekts bleiben auf jeden Fall entspannt.
CHILLOUT ANTENNE BAYERN steht für entspannte, melodische Musik mit warmen Beats und moderner Klangästhetik. Der Sender begleitet seine Hörerinnen und Hörer durch Arbeit, Homeoffice, Alltag und Abend – mit Musik zum Konzentrieren, Abschalten und Durchatmen.
Mit der neuen DAB+-Verbreitung erreicht CHILLOUT ANTENNE BAYERN künftig rund 9,6 Millionen Menschen in Oberbayern, Schwaben, Mittelfranken und Oberfranken.
Bis zum offiziellen Start gilt deshalb: Noch einmal tief durchatmen. Bayern bekommt seinen eigenen Chillout-Sound – nur eben ein paar Tage später.
