(Wien) Der Verein Digitalradio Österreich, die zentrale Branchenplattform zur Förderung und Weiterentwicklung von digitaler Terrestrik (DAB+) in Österreich, hat bei der Generalversammlung den Vorstand für die kommenden drei Jahre gewählt sowie die Geschäftsführung bestätigt. Mit diesem breit aufgestellten Team werden der eingeschlagene Kurs und die Umsetzung der Roadmap Radio 2035 konsequent fortgesetzt und weiterentwickelt. Seit kurzem setzt auch der öffentliche Rundfunk auf die digitale Technologie – gemeinsam gilt es nun den modernsten Hörfunkstandard weiter flächendeckend auszubauen.
Der DAB+ Vorstand im Porträt
Roman Gerner, Geschäftsführer Radio Stephansdom und erfahrener Vertreter der öffentlich-kommerziellen Radiolandschaft übernimmt den Vorsitz des Vereins Digitalradio Österreich. Gerner ist langjähriger Medienmanager, der sich durch sein profundes Radiowissen und strategisches Denken auszeichnet.
Seine Stellvertreter sind Gernot Fischer, Geschäftsführer Radio Technikum und Thomas Mair, Geschäftsführer Radio Superfly. Gernot Fischer ist Experte für Broadcast-Technologien und die treibende Kraft bei der technischen Weiterentwicklung von DAB+. Thomas Mair bringt seine Erfahrung in der erfolgreichen Markenpositionierung vor allem im Premium-Radio ein, mit Fokus auf ein klares Zielgruppenprofil und eine urbane Community.
Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Markus Horvath, MediaMarkt Österreich – er ist Handelsexperte mit Fokus auf Consumer Electronics und setzt sich für die Präsenz von DAB+ Produkten im österreichischen Handel ein. Anja-Therese Salomon, Radio GÖD – die Radiomanagerin und Kommunikationsstrategin zeichnet sich durch ihre Kompetenz in der crossmedialen Vermittlung komplexer Inhalte und zielgruppenorientierte Medienarbeit aus. Robert Lüneberger, TechniSat, ist Technologie- und Geräteexperte und maßgeblich für die Verfügbarkeit und Produktentwicklung von DAB+ Empfangsgeräten verantwortlich. Florian Schnurer, FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie bringt seine regulatorische Kompetenz und industriepolitischen Perspektiven in die Vorstandsarbeit ein.
Als Geschäftsführer von Digitalradio Österreich wurde Matthias Gerwinat bestätigt, der mit seiner Erfahrung in Medienstrategie, Regulierung und Branchenentwicklung auch weiterhin die operative Umsetzung der Roadmap Radio 2035 verantworten wird.
Roadmap Radio 2035 auf Kurs
Das breit aufgestellte Team mit Vertretern von Radiobetreibern, aus dem Handel, von Technologieunternehmen und Verbänden wird den eingeschlagenen Kurs und die Umsetzung der heuer erarbeiteten Roadmap 2035 konsequent fortsetzen und weiterentwickeln. Roman Gerner, Vorstandsvorsitzender von Digitalradio Österreich erklärt: „Die Schwerpunkte liegen auf der Steigerung der Bekanntheit von DAB+ in Österreich, das sich durch seine Programmvielfalt, innovative Inhalte und Formate sowie hohe Qualität auszeichnet.“ Weiters soll die technische Reichweite in bisher unterversorgten Regionen, in Straßentunneln und auf Schnellverbindungen ausgebaut werden. Auch setzt sich der Verein für eine verbesserte Reichweitenmessung und Transparenz ein, um den Ansprüchen der Werbewirtschaft entgegenzukommen.
DAB+ für Schutz der Bevölkerung
Die Roadmap sieht außerdem die Unterstützung von Behörden bei der Einführung und Etablierung von „Automatic Safety Alert“ (ASA) vor – das Warnsystem schützt die Bevölkerung in Not- und Krisenfällen mit verlässlichen Sicherheitsmeldungen im Radio, selbst wenn die Mobilfunk- oder Internetverbindung unterbrochen ist. „Das Automatic Safety Alert (ASA) System über DAB+ befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase für Österreich, wobei neue Gerätegenerationen von DAB+ Radios bereits den ASA-Standard unterstützen“, zeigt sich Matthias Gerwinat, Geschäftsführer von Digitalradio Österreich, erfreut.
Über den Verein Digitalradio Österreich
2013 wurde der Verein Digitalradio Österreich, ein Netzwerkpartner des FEEI, als Plattform und Business-Enabler gegründet. Die Plattform ist aus einigen Teilnehmern der Arbeitsgruppe „Digitaler Hörfunk“ bei der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH hervorgegangen. Er bezweckt die Förderung und Entwicklung des digitalen Hörfunks in Österreich, die Weiterentwicklung der Mediengattung „Radio“ in der digitalen Medienwelt, die Etablierung des Hörfunks auf neuen Plattformen sowie die Förderung der Informationsvermittlung und Fortbildung im Bereich der elektronischen und Neuen Medien. Derzeit zählt die Plattform 30 Mitglieder aus den Bereichen Privatradio, Radiogerätehersteller, Elektro- und Elektronikindustrie, Hochschule und Handel. Weitere Informationen sind auf www.dabplus.at abrufbar.
