(München) Am 1. Dezember 2025 trat der Reformstaatsvertrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Kraft. Der Vertrag schreibt der ARD die Reduktion auf höchstens 53 terrestrisch verbreitete Radiowellen bis 2027 vor. Die geforderten Reduzierungen variieren je nach Landesrundfunkanstalt und werden entsprechend von den einzelnen Häusern der ARD umgesetzt.
Der Bayerische Rundfunk hat nun zum 13. Januar 2026 (10 Uhr) das Radioprogramm PULS eingestellt. Anlässlich des Umzugs nach Freimann setzt der BR seit dem Jahreswechsel 2025/26 klare Prioritäten: Statt dort mit PULS-Ressourcen ein neues Hörfunkstudio einzurichten, wird sich das junge Angebot künftig noch konzentrierter auf innovative, digitale Produkte fokussieren, mit denen die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen besser und effizienter erreicht wird. Erst Ende September 2025 ist beispielsweise die neue “PULS Gaming Analyse” gestartet.
Wie der Branchendienst SatelliFax berichtet und vom Bayerischen Rundfunk bestätigt wurde hat der BR die Empfangbarkeit einiger Programme im Digitalradio DAB+ verbessert. So wurden im landesweiten Paket (Kanal 11D) die Regionalversionen von Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3 und BR24 vom Fehlerschutz EEP-PL 3A auf 1B umgestellt. Das bedeutet am Rand des Sendegebiets und in ungünstigen Empfangs-Situationen (Kellerwohnung, Störer im Haus) weniger Aussetzer.
Die Abschaltung weiterer BR-Programme wie BR24live, BR Verkehr und BR Schlager folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
